Lebendige Bibliothek – in St.Vith und Eupen

Nicht über Menschen reden, sondern mit ihnen – das ist die Philosophie der „Lebendigen Bibliothek“ zu der die Kampagne „Begegnungsorte“ einlädt.

 Was ist an E-Sport so spannend? Wie wird man Opernsänger? Wie lebt man weiter, wenn die eigenen Kinder getötet wurden? Was bedeutet es, mit Asperger zu leben? Wie fasst man Fuss in einer neuen Heimat? Was fasziniert einen jungen Mann am Beruf der Kindergärtnerin? Wie lebt es sich unter Prostituierten? Lebende beim Sterben begleiten – was steckt dahinter?  Als Gehörlose wieder hören können, ein Wunder? Hundeerzieher aus Leidenschaft. Spass haben, mit Menschen, die an Demenz leiden, wie ist das machbar? Homophobie bekämpfen, weil der eigenen Sohn zum Opfer wurde? Ein Lehrer mit Dislexie, geht das? Brauchen jugendliche Starftäter eine zweite Chance? Verändert eine Weltreise die Lebenseinstellung? Sind Anonyme Alkoholiker glücklich? Atmen dank neuer Lungenflügel. Traumberuf Bestaltterin? Pflegemutter, eine Mutter auf Zeit? Trotz Rollstuhl sportlich aktiv sein? Als Kind missbraucht und die Familie schweigt?

Zwischen 19-21 Uhr werden 10 Menschen in St.Vith und 14 Menschen in Eupen zu lebenden Büchern, die sich den Fragen ihrer Leserinnen und Leser stellen. In Kleingruppen zu maximal 7 Personen erzählen sie von ihren Erlebnissen und Erfahrungen und antworten auf ganz persönliche Fragen der Zuhörer. Wärend 30 Minuten erzählen sie ihren Lebensweg und antworten auf die ganz persönlichen Fragen ihrer Zuhörer.

Vorurteile und  Berührungsängste abbauen und die Diversität von Lebenswegen erleben, sind Ziele dieses Abends.

am 01. Oktober in der Pfarrbibliothek in ST.Vith, Übersicht der Bücher: Lebendige Bibliothek St.Vith

am 03. Oktober im Medienzentrum in Eupen, Übersicht der Bücher: Lebendige Bibliothek Eupen

Weiter Infos unter http://begegnungsorte.be/lebendige-bibliothek/

Organisatoren sind das Medienzentrum Ostbelgien, die Pfarrbücherei St.Vith, Info-Integration des Belgischen Roten Kreuzes, Miteinander Teilen, Kaleido, VoG Spectrum und das Jugendinformationszentrum . Mit der freeundlichen Unterstützung von Ostbelgien.

Die Idee der Living Library ist auf die dänische Jugendinitiative Stop the Violence zurückzuführen und wurde erstmals im Jahr 2000 auf dem Musikfestival im dänischen Roskilde organisiert und erfolgreich durchgeführt. Stop the Violence stellte ihre aktive Tätigkeit 2001 ein. Das Ziel der Initiative war die Beteiligung von Jugendlichen in der aktiven Vorbeugung gegen Gewalt und Vorurteile. Zahlreiche Organisationen in Europa und darüber hinaus haben die Möglichkeiten und Perspektiven des Konzeptes Living Library erkannt und adaptiert.

SENSIBILISIERUNG

  1. Auflage November 2017, 2. Auflage 26.-28.11.2019, 3. Auflage 07.-10.11.2019

Während der Filmtage werden Filme gezeigt, die den Blickwinkel auf andere Kulturen und Lebensweisen öffnen. Ob Dokumentarfilm, Blockbuster oder Kinderfilm, Drame, wahre Geschichte oder Fiktionen, an diesen Tagen werden Filme gezeigt, die die Organisatoren als sehenswert und bereichernd auswählen.

Bisher gezeigt wurden: Raving Iran von Regina Meures, Nous trois ou rien von Kheiron, Zum Verwechseln ähnlich von Lucien Jean-Baptiste, Je n’aime plus la mer von Idriss gabel, Das Gegenteil von grau von Matthias Coers , The contest – in geheimer Mission von Martin Miehe-Renard (Kinderfilm)

die Filmtage werden organisiert in Zusammenarbeit mit Chudoschnik Sunergia im Rahmen des Projektes berenice

1. Auflage 15.03.-15.04. 2016, 2. Auflage 01.03.-30.04. 2017, 3. Auflage 01.03 – 30.04. 2018 & 4. Auflage 06.03 – 06.05.2019

Ostbelgier und Zugezogene laden sich zum gemeinsamen Essen nach Hause ein.

In vielen Kulturen ist es selbstverständlich, Neu-Ankömmlinge spontan zu sich nach Hause einzuladen. In anderen ist diese Art der Gastfreundschaft, die uns andere Kulturen erleben und verstehen lässt, in Vergessenheit geraten. Meet & Eat möchte diese Gastfreundschaft wieder aufleben lassen.

Die Mahlzeit kann ein Abendessen oder Mittagessen sein, kostenlos für die Gäste, beim Gastgeber zu Hause. Das Essen findet unverbindlich statt und die Anmeldung enthält keine Verpflichtungen, außer einer Mahlzeit zu dem vereinbarten Termin.

Die Aktion Meet & Eat bietet eine Gelegenheit, sich bei einem leckeren Essen und in lockerer Atmosphäre kennenzulernen. Zudem ermöglicht es Ostbelgiern ein Zeichen für Integration zu setzen und Zugezogene willkommen zu heißen.

Presseartikel:

BRF https://brf.be/regional/1067862/

Grenzecho https://www.grenzecho.net/region/eupener-land/eupen/meet-eat-geht-in-die-zweite-runde

Meet & Eat wird organisiert in Zusammenarbeit mit dem Patchwork und dem ÖSHZ in St.Vith sowie dem Animationszentrum Ephata in Eupen

 1. Auflage 05.10.2017, 2. Auflage 04.10.2018, 3. Auflage 01.10.2019 + 03.10.2019

Nicht über Menschen reden, sondern mit ihnen – das ist die Philosophie der „Lebendigen Bibliothek“ zu der  das breite Publikum eingeladen ist. Menschen werden zu Büchern, die sich den Fragen ihrer Zuhörer stellen. Vor Kleingruppen erzählen sie von ihren Erlebnissen und Erfahrungen.  Dabei können sich die Zuhörer die Bücher aussuchen, die sie am meisten interessieren.

 

Diese Veranstaltung findet statt im Medienzentrum in Eupen und in der Pfarrbibkliothek St.Vith.

Bisherige Bücher waren:  Anna, die ein Auslandsjahr gemacht hat – Verena, die Untersuchungsrichterin – Said, der obdachlos war – Marie, die Jugendarbeiterin – Jean, der Missionar in Kivu war – Annick, deren Partner gestorben ist – René, der Vater eines hochbegabten Kindes – Uwe, der als Kind sexuell missbraucht wurde – Marc, der Aussteiger – Sebastian, der mit einem Spenderherz lebt – Conny, die transsexuell ist – Johnny, der trotz Behinderung Sportler ist – Mazen, der als Jugendlicher nach Belgien geflüchtet ist – Aziz, Vater einer muslimischen Famile – Wolfgang, der Komponist – Eliane, die Polizistin, Lena, die junge Bestatterin – Fank, der homosexuell ist – Lorena, die blind ist und studiert – Gaby, die Kosmetikerin war und jetzt Alphabetisierung von Erwachsenen macht – Christiane, die zum Islam konvertiert ist – Marc, der als Richter urteilt – Pierre, der suchende Seelsorger – Soheila, die mit ihrer Familie aus Syrien kam – Marita, die einen autistischen Sohn hat –  Claudine, die 10 Kinder zur Welt gebracht hat – Astrid, die mit Drogensucht lebt

Die Lebendige Bibliothek wird organisiert in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum Eupen, der Pfarrbibliothek St.Vith, Miteinander Teilen, JIZ, Kaleido Ostbelgien und Keep calm – it’s just a kiss

  1. Auflage 05.06.2017 , 2. Auflage 24.06.2018, nächste Aufgabe in 2020

Ein Fest der Begegnung im Park – erst im Klinkeshöfchen, dann im Stadtpark! Auf dem Programm stehen zahlreiche Animationen für Groß und Klein, organisiert von Vereinigungen und Begegnungsorten, die sich vorstellen möchten und zum Kennen lernen einladen.
Gleichzeitig wird für gute Musik und lockere Atmosphäre gesorgt, es gibt ein kleines Bühnenprogramm, Tanzanimationen, Aktionen zum Mitmachen und natürlich jede Menge Leckereien aus aller Welt.
Höhepunkt des letzten begegnungsfest war der Auftritt der Aachener Komikerin Liza Kos. Die gebürtige Russin lebt seit 20 Jahren in Aachen. Gekonnt und mit sichtlichem Spaß zerpflückt sie ganz locker gängige Vorurteile gegenüber Fremden, ohne bloß zu unterhalten.

Facebook Event: https://www.facebook.com/events/183808772279189/

Presseartikel:  http://www.grenzecho.net/region/eupen-begegnungsfest-fand-diesmal-im-stadtpark-statt

Bei der „SEITENstraße“ wird dort gelesen, wo sonst Geschäfte jeglicher Art gemacht werden. Aber die Lokale sind vielmehr als nur eine Bühne, sie sind auch Begegnungsorte, also Plätze, an denen sich Hiesige und Zugezogene begegnen und austauschen können. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Flucht und Migration können sie auch dazu beitragen, Vorbehalte und Ängste sowohl bei Einheimischen als auch bei Zugezogenen abzubauen. Als besondere Begegnungsorte fungieren in der „SEITENstraße“ in 2016 der Nightshop „Stadt Markt“ und der Friseursalon Bilind in der Bergstraße sowie das Restaurant Riad de Marrakesh in der Neustraße, wo unter dem Motto „Zwischen zwei Kulturen“ die Geschäftsinhaber aus Syrien, der Türkei und Marokko ihre persönliche Geschichte erzählen.

Am 05. Juni 2016 fand von 14 bis 20 Uhr im Park Klinkeshöfchen in Eupen ein großes Begegnungsfest statt, zu dem alle Ostbelgier herzlich eingeladen waren! Verschiedene Ateliers wurden angeboten, an denen Groß und Klein, Alt und Jung sich beteiligten und Neues entdeckten. Ob Zumba, Tango, Speed-Dating, Seiltanzen, Geschichten lauschen oder Cricket spielen – für jeden war etwas dabei.

Auf einer kleinen Bühne wurde zudem ein buntes Musikprogramm präsentiert, mit Klängen aus aller Welt. Leckere Speisen aus aller Welt luden an verschiedenen Ständen zum Probieren, Genießen und Verweilen ein.

Alle Aktivitäten, sowie die Essens- und Getränkestände wurden von Begegnungsorten angeboten, die sich der Kampagne „Ostbelgien – Offen für Begegnung“ angeschlossen haben.

Presseartikel: http://www.grenzecho.net/region/eupener-land/eupen/begegnungsfest-mit-samosa-und-speeddating

Links zu Fotos:

Am 29. März fand der erst Elternabend statt, zudem alle Eltern von Schulkindern eingeladen waren, um über Fragen zum Thema Schule zu diskutieren, Wünsche zu äussern und Erklärungen zu erhalten.

Auf dem Flyer zur Ankündigung stand zu lesen: Ihre Meinung interessiert uns! Was läuft gut? Was denken sie über das Schulsystem? Was würden Sie sich wünschen?

Der Abend fand statt von 19-21 Uhr im Animationszentrum Ephata. Weitere Termine folgen.

http://www.grenzecho.net/epaper/grenzecho/2017/03/20/6

Am 07. März fand im Viertelhaus Cardijn ein Informationsabend zum Thema „Der Islam und die Muslime“ statt. Der Referent Markus Reissen, Islamwissenschaftler und Völkerkundler aus Aachen,  sprach unter anderem über den geschichtlichen Hintergrund, erklärte einige Begriffe und auch die 5 Säulen des Islam. Im Anschluss gab es die Möglichkeit, auf ganz praktische Fragen eine Antwort zu bekommen: Warum essen manche Muslime kein Schweinefleisch oder trinken keinen Alkohol? Welche Richtungen gibt es im Islam? Sind alle Muslime auch wirklich praktizierende Muslime?
Organisiert wurde dieser Abend im Rahmen eines Projekts der König-Baudouin-Stiftung von Info-Integration des Belgischen Roten Kreuzes.

Kampagne Begegnungsorte – Für ein offenes Ostbelgien

kampagne-begegnungsorteVor dem Hintergrund der Diskussion um Flucht und Migration soll die Kampagne zu einem besseren gegenseitigem Verständnis beitragen und ein friedvolles Zusammenleben im gegenseitigen Respekt schaffen.

Jeder von uns kann dazu seinen Beitrag leisten!

Unsere Kampagne hat es sich deswegen zum Ziel gesetzt Einheimische und Zugezogene in Kontakt zu bringen. Begegnung und Begegnungsorte stehen daher im Vordergrund.
Wir wollen Vorbehalte und Ängste auf beiden Seiten abbauen und zu Neugier, Offenheit und Engagement aufrufen.

http://begegnungsorte.be

Träger der Kampagne sind der Rat für Entwicklung, Solidarität und Integration(RESI), Miteinander Teilen, der Wirtschafts- und Sozialrat (WSR), die Jugendinformationszentren, die Frauenliga und der Jugendstrategie Plan. Finanziell wurde sie unterstützt von der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Die inhaltliche und organisatorische Verantwortung trägt das Info-Integration des belgischen Roten Kreuzes.

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Lebendige Bibliothek 2019

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