MEET & EAT  Gemeinsam schmeckt’s am besten! 

01.März – 31.April 2018

 

Hast du Lust auf eine spannende, internationale Begegnung bei gutem Essen?

Ostbelgier und Zugezogene laden sich zum gemeinsamen Essen nach Hause ein.

In vielen Kulturen ist es selbstverständlich, Neu-Ankömmlinge spontan zu sich nach Hause einzuladen. In anderen ist diese Art der Gastfreundschaft, die uns andere Kulturen erleben und verstehen lässt, völlig in Vergessenheit geraten. Mit Meet & Eat möchten wir diese Gastfreundschaft bei uns wieder aufleben lassen.

  • Meet & Eat gibt Ostbelgiern und Zugezogenen die Möglichkeit, sich persönlich bei einem leckeren Essen und in einer lockeren Atmosphäre kennenzulernen.
  • Meet & Eat ermöglicht Zugezogenen in unsere Gesellschaft aufgenommen zu werden.
  • Meet & Eat ermöglicht Ostbelgiern, ein Zeichen für Integration zu setzen und Zugezogene willkommen zu heißen.

Als Familie, Frauengruppe, Paar, Freunde oder auch alleine kannst du zwischen dem 01. März und dem 30. April 2018 Gastgeber oder Gast sein. Wir bemühen uns deinen Wohnort, das Alter deiner Kinder sowie die Anzahl Gäste, die du beköstigen möchtest, zu berücksichtigen. Sobald wir passende Gäste oder Gastgeber für dich gefunden haben, melden wir uns telefonisch bei dir. Du erhältst alle relevanten Infos über deinen Gast bzw. Gastgeber, um pünktlich am vereinbarten Ort und Datum am gemeinsamen Essen teilzunehmen. Ihr trefft euch, esst zusammen und lernt euch kennen – dabei könnt ihr auch Spiele spielen, tanzen oder euch gegenseitig Fotos zeigen. Nach dem Essen freuen wir uns über ein Feedback und Fotos vom Abend. 

Die Mahlzeit kann ein Abendessen oder Mittagessen sein, kostenlos für die Gäste, beim Gastgeber zu Hause. Das Essen findet unverbindlich statt und die Anmeldung enthält keine Verpflichtungen, außer einer Mahlzeit zu dem vereinbarten Termin. Gastgeber und Gäste nehmen freiwillig teil, und tragen die Verantwortung für sich selbst. Teilnehmer sollten ein wenig Deutsch, Französisch oder Englisch sprechen können, um die Kommunikation zu vereinfachen. 

Mach mit! Du kannst dich jetzt schon anmelden. Das Anmeldeformular erhältst du auf begegnungsorte.be, bei Info-Integration (0493 40 06 77, info-integration@roteskreuz.be) und im Animationszentrum Ephata (087 56 15 10, ephata@skynet.be) in Eupen, sowie bei der VoG Patchwork (080 33 04 11, info@patchwork-vog.be)  und im ÖSHZ (080.28.20.38,  katharina.schroeder@oshz.be) in Sankt Vith.

Du kannst das Anmeldeformular jetzt auch hier runterladen.

Version für den Norden (Eupen, Kelmis, Lontzen, Raeren): ANMELDUNG Meet and Eat 2018 Norden

Version für den Süden (Amel, Bütgenbach, Büllingen, Burg Reuland, St.Vith): ANMELDUNG Meet and Eat 2018 Süden

SENSIBILISIERUNG

1. Auflage 15.03.-15.04. 2016 & 2. Auflage 01.03.-30.04. 2017:

Ostbelgier und Zugezogene laden sich zum gemeinsamen Essen nach Hause ein.

In vielen Kulturen ist es selbstverständlich, Neu-Ankömmlinge spontan zu sich nach Hause einzuladen. In anderen ist diese Art der Gastfreundschaft, die uns andere Kulturen erleben und verstehen lässt, in Vergessenheit geraten. Meet & Eat möchte diese Gastfreundschaft wieder aufleben lassen.

Die Mahlzeit kann ein Abendessen oder Mittagessen sein, kostenlos für die Gäste, beim Gastgeber zu Hause. Das Essen findet unverbindlich statt und die Anmeldung enthält keine Verpflichtungen, außer einer Mahlzeit zu dem vereinbarten Termin.

Die Aktion Meet & Eat bietet eine Gelegenheit, sich bei einem leckeren Essen und in lockerer Atmosphäre kennenzulernen. Zudem ermöglicht es Ostbelgiern ein Zeichen für Integration zu setzen und Zugezogene willkommen zu heißen.

Presseartikel:

Lebendige Bibliothek – echte Menschen, ehrliche Gespräche  – 05. Oktober 2017, im Medienzentrum in Eupen

Nicht über Menschen reden, sondern mit ihnen – das ist die Philosophie der „Lebendigen Bibliothek“ zu der wir einladen.

Menschen werden zu Büchern, die sich den Fragen ihrer Leserinnen und Leser stellen. In Kleingruppen zu maximal 5 Personen, erzählen sie von ihren Erlebnissen und Erfahrungen.  Dabei können sie sich die Bücher aussuchen, die sie am meisten interessieren:

 Wie ist es, als Erblindete zu studieren? Wie fühlt es sich an als Flüchtling in Belgien anzukommen und ganz neu anzufangen? Was kann eine Frau dazu bewegen, dem Islam beizutreten? Was bedeutet es, mit HIV zu leben? Wie viel Mut kostet es, sich als Homosexuell zu outen? Wie kommt eine junge Frau dazu, Bestatterin zu werden?  Was bedeutet es als Richter über andere zu Urteilen? Wie bekommt man als Drogenabhängige sein Leben wieder in den Griff? Grossfamilie als Lebensinhalt, ist das noch zeitgemäss? Als gelernte Kosmetikerin, Alphabetisierungskurse geben, wie kommt man dazu? Das eigene Kind ist anders, was bedeutet das für die Eltern?  Ist Seelsorge in der modernen Zeit noch angesagt?

Menschen mit diesen unterschiedlichen Lebenswegen können Sie an einem spannenden Abend  ganz persönlich kennen lernen. Von 18-21 Uhr im Medienzentrum in Eupen.

Sie haben die Möglichkeit während 30 Minuten das Buch  ihrer Wahl zu entdecken, seiner/ihrer Geschichte zuzuhören und anschliessend ihre eigenen Fragen zu stellen.  Dabei können sie an dem Abend bis zu drei unterschiedliche Begegungen haben.

 

Folgende lebendigen Bücher machen an dem Abend mit:

* Christiane, konvertierte zum Islam
* Claudine, ist Mutter von 10 Kindern
* Marc, als Richter trifft er schwerwiegende Entscheidungen
* Lorena, ist erblindet und studiert in Maastricht
* Pierre, ist  Seelsorger in der heutigen Zeit
* Suhaila, kam 2015 mit ihrer Familie aus Syrien nach Eupen
* Astrid, war Jugendliche  drogenabhängig, heute schreibt sie Bücher über ihr Leben
* Lena, hat sich mit 21 Jahren entschied Bestatterin zu werden
* Alexandra, lebt mit HIV und setzt sich für mehr Akzeptanz ein
* Gaby, ehemalige Kosmetikerin alphabetisiert sie jetzt Migranten
* Marita ist Mutter eines geistig beienträchtigten Kindes
* Frank – lebt seine Homosexualität
* Tim, hat sich als junger Mensch zu seiner Homosexualität geoutet (nur Schüler-Veranstaltung)
* Mazen – kam als unbegleiteter Jugendlicher nach Eupen (nur Schüler-Veranstaltung)

In Zusammenarbeit mit: Medienzentrum Ostbelgien, Miteinander Teilen, Keep calm it’s just a kiss und der Kampagne „Ostbelgien – Offen für Begegnung“

Bei der „SEITENstraße“ wird dort gelesen, wo sonst Geschäfte jeglicher Art gemacht werden. Aber die Lokale sind vielmehr als nur eine Bühne, sie sind auch Begegnungsorte, also Plätze, an denen sich Hiesige und Zugezogene begegnen und austauschen können. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Flucht und Migration können sie auch dazu beitragen, Vorbehalte und Ängste sowohl bei Einheimischen als auch bei Zugezogenen abzubauen. Als besondere Begegnungsorte fungieren in der „SEITENstraße“ in 2016 der Nightshop „Stadt Markt“ und der Friseursalon Bilind in der Bergstraße sowie das Restaurant Riad de Marrakesh in der Neustraße, wo unter dem Motto „Zwischen zwei Kulturen“ die Geschäftsinhaber aus Syrien, der Türkei und Marokko ihre persönliche Geschichte erzählen.

Am 05. Juni 2016 fand von 14 bis 20 Uhr im Park Klinkeshöfchen in Eupen ein großes Begegnungsfest statt, zu dem alle Ostbelgier herzlich eingeladen waren! Verschiedene Ateliers wurden angeboten, an denen Groß und Klein, Alt und Jung sich beteiligten und Neues entdeckten. Ob Zumba, Tango, Speed-Dating, Seiltanzen, Geschichten lauschen oder Cricket spielen – für jeden war etwas dabei.

Auf einer kleinen Bühne wurde zudem ein buntes Musikprogramm präsentiert, mit Klängen aus aller Welt. Leckere Speisen aus aller Welt luden an verschiedenen Ständen zum Probieren, Genießen und Verweilen ein.

Alle Aktivitäten, sowie die Essens- und Getränkestände wurden von Begegnungsorten angeboten, die sich der Kampagne „Ostbelgien – Offen für Begegnung“ angeschlossen haben.

Presseartikel: http://www.grenzecho.net/region/eupener-land/eupen/begegnungsfest-mit-samosa-und-speeddating

Links zu Fotos:

Am 29. März fand der erst Elternabend statt, zudem alle Eltern von Schulkindern eingeladen waren, um über Fragen zum Thema Schule zu diskutieren, Wünsche zu äussern und Erklärungen zu erhalten.

Auf dem Flyer zur Ankündigung stand zu lesen: Ihre Meinung interessiert uns! Was läuft gut? Was denken sie über das Schulsystem? Was würden Sie sich wünschen?

Der Abend fand statt von 19-21 Uhr im Animationszentrum Ephata. Weitere Termine folgen.

http://www.grenzecho.net/epaper/grenzecho/2017/03/20/6

Am 07. März fand im Viertelhaus Cardijn ein Informationsabend zum Thema „Der Islam und die Muslime“ statt. Der Referent Markus Reissen, Islamwissenschaftler und Völkerkundler aus Aachen,  sprach unter anderem über den geschichtlichen Hintergrund, erklärte einige Begriffe und auch die 5 Säulen des Islam. Im Anschluss gab es die Möglichkeit, auf ganz praktische Fragen eine Antwort zu bekommen: Warum essen manche Muslime kein Schweinefleisch oder trinken keinen Alkohol? Welche Richtungen gibt es im Islam? Sind alle Muslime auch wirklich praktizierende Muslime?
Organisiert wurde dieser Abend im Rahmen eines Projekts der König-Baudouin-Stiftung von Info-Integration des Belgischen Roten Kreuzes.

Kampagne Begegnungsorte – Für ein offenes Ostbelgien

kampagne-begegnungsorteVor dem Hintergrund der Diskussion um Flucht und Migration soll die Kampagne zu einem besseren gegenseitigem Verständnis beitragen und ein friedvolles Zusammenleben im gegenseitigen Respekt schaffen.

Jeder von uns kann dazu seinen Beitrag leisten!

Unsere Kampagne hat es sich deswegen zum Ziel gesetzt Einheimische und Zugezogene in Kontakt zu bringen. Begegnung und Begegnungsorte stehen daher im Vordergrund.
Wir wollen Vorbehalte und Ängste auf beiden Seiten abbauen und zu Neugier, Offenheit und Engagement aufrufen.

http://begegnungsorte.be

Träger der Kampagne sind der Rat für Entwicklung, Solidarität und Integration(RESI), Miteinander Teilen, der Wirtschafts- und Sozialrat (WSR), die Jugendinformationszentren, die Frauenliga und der Jugendstrategie Plan. Finanziell wurde sie unterstützt von der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Die inhaltliche und organisatorische Verantwortung trägt das Info-Integration des belgischen Roten Kreuzes.

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