Lebendige Bibliothek – echte Menschen, ehrliche Gespräche  – 04. Oktober 2018, im Medienzentrum in Eupen

 

Nicht über Menschen reden, sondern mit ihnen – das ist die Philosophie der „Lebendigen Bibliothek“, zu der wir einladen. Menschen werden zu Büchern, die sich den Fragen ihrer Leserinnen und Leser stellen. In Kleingruppen zu maximal 5 Personen, erzählen sie von ihren Erlebnissen und Erfahrungen.  Dabei können die Leser und Leserinnen sich die Bücher aussuchen, die sie am meisten interessieren:

1.  René     #Familienleben mit einem besonders begabten Kind
Das Leben als Familie mit einem besonders begabten und sensiblen Kind ist ein großes Abenteuer. Hochbegabung und Hochsensibilität sind in weiten Teilen der Gesellschaft jedoch noch nicht angekommen und werden häufig nicht richtig verstanden. Dieses Buch gibt Einblicke in die Besonderheiten und die Entwicklung des Kindes und der Familie. Es beschreibt zudem viele Gedanken und Sorgen und auch die Fragen der Eltern und Kinder.

2.  Said     #Sans abris et sans papiers (in französischer Sprache, teilweise kann übersetzt werden)
En 2013 suite à l’incendie de mon logement ainsi qu’une erreur administrative qui a eu pour conséquence la perte de mon état civil, je n’existais plus. En vue de régulariser ma situation, j’ai été confronté à une réalité qui m’a fait prendre le chemin de la militance à travers diverses associations qui relaient notamment les droits des SDF (sans domicile fix), des sans-papiers ainsi que des indigents.

3.  Annick     #Plötzlicher Tod
Und plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Es war der 10. Mai 2015, als in den frühen Morgenstunden die Polizei an ihrer Türe klingelt. Sie war bereits seit Stunden durch die Wohnung geirrt, weil Thomas – sie sind seit zwei Jahren ein Paar –  von einem Abend mit Freunden nicht nach Hause zurückgekehrt war. Er ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Überfahren. So etwas passiert nur Anderen, hat sie immer geglaubt. Sie hatte ihn am Abend zuvor noch verabschiedet, sie hatten sich gegenseitig gesagt, wie sehr sie sich lieben, ohne zu ahnen, dass es das letzte Mal sein würde. Das Gefühl der Machtlosigkeit zerreißt sie, gleichzeitig wehrt sie sich mit jeder Faser ihres Körpers dagegen, zu akzeptieren, was nicht zu ändern ist, so sehr sie sich auch dreht und wendet. Ihre Welt gerät aus den Fugen. Sie hatten doch noch so viele Pläne. Stattdessen soll sie einen Sarg aussuchen? Es folgt eine Zeit voll Wut, Verzweiflung und einem nicht enden wollenden Gerichtsprozess, der die Schuldfrage klären soll. Über den Tod hatte sie sich bis dahin nie große Gedanken gemacht, plötzlich ist die Angst davor allgegenwärtig. Der Schmerz ist unerträglich, bis sie eines Tages begreift, dass das Leben weitergeht und sie loslassen muss, um wieder daran teilnehmen zu können. Als unerwartet eine neue Liebe in ihr Leben kommt, wird es keinesfalls leichter. Thomas ist überall. In jedem Gedanken, in jedem Atemzug. Und die Leute – die Leute scheinen besser zu wissen, wie viel Zeit vergehen muss, ehe sie wieder anfangen darf, glücklich zu sein.

4.  Johny     #An den Rollstuhl gebunden
Ich sitze im Rollstuhl, seitdem ich 26 Jahre alt bin, durch eine Krankheit und einen Fehler der Ärzte. Das zu akzeptieren war nicht leicht und ein langer Weg. Ich war gerade als Bauschreiner fertiggeworden und konnte meinen Beruf nicht mehr ausüben. Ich war verloren. Dann hab ich eine Umschulung zum Goldschmied gemacht, geheiratet und angefangen Basketball und Tennis zu spielen – mein Leben verläuft jetzt so wie bei den meisten Menschen, mit den üblichen Ups and Downs.

5.  Sebastian     #Leben mit einem neuen Herz
Ich bin Sebastian, 26 Jahre alt und ich bin vor 17 Monaten herztransplantiert worden. Ich möchte einen Einblick geben in mein Leben vor und nach der Transplantation, aus der Zeit im Krankenhaus, dem Moment des Organangebotes und über das Leben mit (m)einem neuen Herzen. Wie fühlt es sich an mit dem Herzen eines fremden Menschen zu leben? Was hat sich in meinem Leben verändert? Aber auch: Wie habe ich mich durch diese Grenzerfahrung verändert?

6.  Conny     #Transsexualität
Ich bin als Junge geboren in einem kleinen Dorf, zu einer Zeit, als Transsexualität tabu war. Aufgewachsen als Teenager überkam mich mit 16 Jahren das Gefühl, anders zu sein. Es war aber unmöglich, darüber zu reden, weil ich selbst ja nicht verstand, was da passierte und ich mich aus Angst niemandem anvertrauen konnte. Und so nimmt das Leben seinen Lauf. Heute bin ich eine Frau, die sich in demselben kleinen Dorf ihren Platz geschaffen hat.

7.  Verena     #Untersuchungsrichterin
Als Kind träumte ich davon, Detektiv zu werden. Unter Umwegen kam ich zum Jurastudium. Am 1.9.1988 wurde ich als Untersuchungsrichter ernannt und kann sagen, dass ich seit diesem Datum meinen Traumberuf ausübe. Nach Bearbeitung der Akten, in denen sich schwere Schicksale widerspiegeln, komme ich oft nach Hause und denke, welches Glück ich doch im Leben habe. Ich bearbeite nicht jeden Tag einen Mord oder einen schweren Einbruch, aber selten ist eine Akte uninteressant. Um den Beruf auszuüben brauche ich eine Familie, die hinter mir steht und akzeptiert, dass Termine abgesagt oder verschoben werden müssen. Zudem brauche ein fähiges Team, das bereit ist, mit mir zu arbeiten – Tag und Nacht, samstags, sonntags und feiertags.

8.  Marc     #Aussteiger
Im Alter von 20 Jahren, durch eine Autopanne in der Schweiz, lernte ich das Leben auf der Alp kennen. Dadurch erfuhr ich eine jährliche Auszeit, die mir das Gefühl von Freiheit gab. Während 30 Jahren als Käser auf der Alm lernte ich das Leben abseits der „Zivilisation“ kennen und schätzen. Und ich weiß jetzt, dass ein gutes Team alle Widrigkeiten meistern kann.

9.  Wolfgang     #Komponist
Ich werde über den, für mich faszinierenden, Entstehungsprozess eines neuen Werkes erzählen. Wenn eine neue Komposition entsteht, scheint es mir so, dass erst etwas wie eine Ahnung dieses neuen Stücks in weiter Ferne erscheint. In seiner Unerreichbarkeit ist das Werk absolut perfekt. Das ändert sich, wenn die Ausarbeitung beginnt. Im Gegenzug wird die Musik konkret. Für mich und andere erfahrbar…

10.  Uwe     #Als Kind sexuell missbraucht
Ich möchte über meinen Missbrauch erzählen. Wie ich Jahre lang geschwiegen habe und darüber krank geworden bin. Wie diese Ereignisse mein Leben als Erwachsener nach wie vor prägen und ich mich als Opfer zutiefst fremdgeschämt habe. Wie meine Familie alles totschweigt und noch immer die Augen davor verschließt. Wie ich als schwuler Mann mit dem Thema zurechtkomme und „Experten“ behaupten, dass ich deswegen ein Homo geworden bin. Aber vor allem möchte ich berichten, wie ich versuche, mein Leben zu bestreiten, mit dem Wissen, dass ich nie wissen werde, wer ich geworden wäre ohne den Missbrauch.

11.  Marie     #Jugendarbeiterin
Jugendarbeiterin im Jugendtreff seit 30 Jahren! „Wie kann das sein, wie hältst du das aus?“, werde ich immer gefragt. „Nerven die Jugendlichen nicht? Macht dir das überhaupt noch Spaß?“. Ja, kann ich nur sagen. Mein Job wird immer mehr zu meinem Traumberuf. Über mein spannendes Berufsleben mit zahlreichen Anekdoten kann ich viel erzählen…

12.  Mazen     #Flüchtling
Als 16-jähriger floh ich aus dem Irak, ohne meine Eltern. Mein Vater wollte, dass ich was aus meinem Leben mache. Die Ankunft in Belgien war nicht einfach. Alleine in einer fremden Umgebung. Die Schule war hart. Aber ich habe mich früh entschieden, mich nicht unterkriegen zu lassen. Zuerst habe ich als Tellerwäscher in einer Pizzeria gearbeitet. Mein Chef hat mich erst gar nicht beachtet, aber dann hat er erkannt, dass ich einen starken Willen habe und mich unterstützt.  Jetzt bin ich gelernter Koch, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Im Mai dieses Jahres  hab ich mein eigenes Restaurant eröffnet.

13.  Jean     #Priester aus dem Kongo
Ich bin 1964 in Bulenga (DR Kongo) als zweites von neun Kindern geboren. Mit 23 bin ich in den Karmel-Orden eingetreten und mit 33 Jahren in Würzburg zum Priester geweiht worden. Nach 11 Jahren in Deutschland, wo ich meine Doktorarbeit in Theologie geschrieben habe, wurde ich nach Lüttich in das Kloster Vaux-sous-Chèvremont versetzt. Da ich eine Erfahrung in der Pastorale machen wollte, hat unser Bischof mir das ermöglicht. Seit vier Jahren bin ich froh und dankbar in den Pfarrgemeinden von Ostbelgien als Priester tätig.

14.  Aziz     #Muslimischer Vater
Ich wohne schon lange in Kelmis, ich arbeite als Informatiker und meine beiden Kinder sind hier geboren. Unser Leben ist das einer ganz normalen Familie – dachte ich. Bis die Brutalitäten des Kriegs  in Syrien den Menschen Angst einflößten und die vermehrten Terroranschläge Europa verunsicherten. Da waren wir plötzlich eine muslimische Familie. Eine Familie, die einer Religion angehörig ist, die von Terroristen instrumentalisiert wird. Als Erwachsener kann ich mit den plötzlichen Anfeindungen umgehen. Aber als Vater weiß ich oft nicht weiter, wenn meine Kinder nach Hause kommen und erzählen, dass manche Freunde nicht mehr zu „den Muslimen“ spielen kommen dürfen.

Menschen mit diesen unterschiedlichen Lebenswegen können Sie an einem spannenden Abend ganz persönlich kennen lernen. Von 19-21 Uhr im Medienzentrum in Eupen.

Sie haben die Möglichkeit, während 30 Minuten das Buch ihrer Wahl zu entdecken, seiner/ihrer Geschichte zuzuhören und anschliessend ihre eigenen Fragen zu stellen. Dabei können sie an dem Abend bis zu drei unterschiedliche Begegungen haben.

Am Donnerstag, 4. Oktober 2018. Einlass ist um 18h30. Die Veranstaltung läuft von 19 bis 21 Uhr im Medienzentrum in Eupen – Der Eintritt ist frei.

Hier geht’s zum Facebook-Event!

SENSIBILISIERUNG

Lebendige Bibliothek – echte Menschen, ehrliche Gespräche  – 04. Oktober 2018, im Medienzentrum in Eupen

Nicht über Menschen reden, sondern mit ihnen – das ist die Philosophie der „Lebendigen Bibliothek“ zu der wir einladen. Menschen werden zu Büchern, die sich den Fragen ihrer Leserinnen und Leser stellen. In Kleingruppen zu maximal 5 Personen, erzählen sie von ihren Erlebnissen und Erfahrungen.  Dabei können sie sich die Bücher aussuchen, die sie am meisten interessieren:

#Auslandsjahr

#Untersuchungsrichterin

#Obdachlos

#Jugendarbeiter

#MissionarausKivu

#BisderTodunsscheidet

#Hochbegabt

#AlsKindsexuellmissbraucht

#Aussteiger

#LebenmiteinemSpenderorgan

#Trans

#TrotzBehinderungSportler

#Immigrant

#MuslimischeFamilie

#Komponist

#AlsFrauimtypischenMännerjob

Menschen mit diesen unterschiedlichen Lebenswegen können Sie an einem spannenden Abend ganz persönlich kennen lernen. Von 19-21 Uhr im Medienzentrum in Eupen.

Sie haben die Möglichkeit, während 30 Minuten das Buch ihrer Wahl zu entdecken, seiner/ihrer Geschichte zuzuhören und anschliessend ihre eigenen Fragen zu stellen. Dabei können sie an dem Abend bis zu drei unterschiedliche Begegungen haben.

Am Donnerstag, 4. Oktober 2018. Einlass ist um 18h30. Die Veranstaltung läuft von 19 bis 21 Uhr im Medienzentrum in Eupen – Der Eintritt ist frei.

Am 24. Juni 2018 von 14-18 Uhr fand im Eupener Stadtpark das zweite Begegnungsfest statt! Auf dem Programm standen wieder zahlreiche Animationen für Groß und Klein!

Für gute Musik und lockere Atmosphäre sorgten Meakusma Sound System, und das Duo Bicycle mit Celine Keutgen als Sängerin und Jacques Pirard am Kontrabass.
Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt der Aachener Komikerin Liza Kos. Die gebürtige Russin lebt seit 20 Jahren in Aachen. Gekonnt und mit sichtlichem Spaß zerpflückt sie ganz locker gängige Vorurteile gegenüber Fremden, ohne bloß zu unterhalten.

Außerdem gab es verschiedene Tanzanimationen, sowie natürlich auch viele Leckereien aus der ganzen Welt!

Facebook Event: https://www.facebook.com/events/183808772279189/

Presseartikel:  http://www.grenzecho.net/region/eupen-begegnungsfest-fand-diesmal-im-stadtpark-statt

1. Auflage 15.03.-15.04. 2016, 2. Auflage 01.03.-30.04. 2017 & 3. Auflage 01.03 – 30.04. 2018:

Ostbelgier und Zugezogene laden sich zum gemeinsamen Essen nach Hause ein.

In vielen Kulturen ist es selbstverständlich, Neu-Ankömmlinge spontan zu sich nach Hause einzuladen. In anderen ist diese Art der Gastfreundschaft, die uns andere Kulturen erleben und verstehen lässt, in Vergessenheit geraten. Meet & Eat möchte diese Gastfreundschaft wieder aufleben lassen.

Die Mahlzeit kann ein Abendessen oder Mittagessen sein, kostenlos für die Gäste, beim Gastgeber zu Hause. Das Essen findet unverbindlich statt und die Anmeldung enthält keine Verpflichtungen, außer einer Mahlzeit zu dem vereinbarten Termin.

Die Aktion Meet & Eat bietet eine Gelegenheit, sich bei einem leckeren Essen und in lockerer Atmosphäre kennenzulernen. Zudem ermöglicht es Ostbelgiern ein Zeichen für Integration zu setzen und Zugezogene willkommen zu heißen.

Presseartikel:

BRF https://brf.be/regional/1067862/

Grenzecho https://www.grenzecho.net/region/eupener-land/eupen/meet-eat-geht-in-die-zweite-runde

Lebendige Bibliothek – echte Menschen, ehrliche Gespräche  – 05. Oktober 2017, im Medienzentrum in Eupen

Nicht über Menschen reden, sondern mit ihnen – das ist die Philosophie der „Lebendigen Bibliothek“ zu der wir einladen.

Menschen werden zu Büchern, die sich den Fragen ihrer Leserinnen und Leser stellen. In Kleingruppen zu maximal 5 Personen, erzählen sie von ihren Erlebnissen und Erfahrungen.  Dabei können sie sich die Bücher aussuchen, die sie am meisten interessieren:

 Wie ist es, als Erblindete zu studieren? Wie fühlt es sich an als Flüchtling in Belgien anzukommen und ganz neu anzufangen? Was kann eine Frau dazu bewegen, dem Islam beizutreten? Was bedeutet es, mit HIV zu leben? Wie viel Mut kostet es, sich als Homosexuell zu outen? Wie kommt eine junge Frau dazu, Bestatterin zu werden?  Was bedeutet es als Richter über andere zu Urteilen? Wie bekommt man als Drogenabhängige sein Leben wieder in den Griff? Grossfamilie als Lebensinhalt, ist das noch zeitgemäss? Als gelernte Kosmetikerin, Alphabetisierungskurse geben, wie kommt man dazu? Das eigene Kind ist anders, was bedeutet das für die Eltern?  Ist Seelsorge in der modernen Zeit noch angesagt?

Menschen mit diesen unterschiedlichen Lebenswegen können Sie an einem spannenden Abend  ganz persönlich kennen lernen. Von 18-21 Uhr im Medienzentrum in Eupen.

Sie haben die Möglichkeit während 30 Minuten das Buch  ihrer Wahl zu entdecken, seiner/ihrer Geschichte zuzuhören und anschliessend ihre eigenen Fragen zu stellen.  Dabei können sie an dem Abend bis zu drei unterschiedliche Begegungen haben.

 

Folgende lebendigen Bücher machen an dem Abend mit:

* Christiane, konvertierte zum Islam
* Claudine, ist Mutter von 10 Kindern
* Marc, als Richter trifft er schwerwiegende Entscheidungen
* Lorena, ist erblindet und studiert in Maastricht
* Pierre, ist  Seelsorger in der heutigen Zeit
* Suhaila, kam 2015 mit ihrer Familie aus Syrien nach Eupen
* Astrid, war Jugendliche  drogenabhängig, heute schreibt sie Bücher über ihr Leben
* Lena, hat sich mit 21 Jahren entschied Bestatterin zu werden
* Alexandra, lebt mit HIV und setzt sich für mehr Akzeptanz ein
* Gaby, ehemalige Kosmetikerin alphabetisiert sie jetzt Migranten
* Marita ist Mutter eines geistig beienträchtigten Kindes
* Frank – lebt seine Homosexualität
* Tim, hat sich als junger Mensch zu seiner Homosexualität geoutet (nur Schüler-Veranstaltung)
* Mazen – kam als unbegleiteter Jugendlicher nach Eupen (nur Schüler-Veranstaltung)

In Zusammenarbeit mit: Medienzentrum Ostbelgien, Miteinander Teilen, Keep calm it’s just a kiss und der Kampagne „Ostbelgien – Offen für Begegnung“

Presseartikel:

Grenzecho http://www.grenzecho.net/region/eupener-land/eupen/bei-der-lebendigen-bibliothek-werden-menschen-zu-buechern

BRF https://brf.be/regional/1119810/, https://brf.be/regional/1116517/

Bei der „SEITENstraße“ wird dort gelesen, wo sonst Geschäfte jeglicher Art gemacht werden. Aber die Lokale sind vielmehr als nur eine Bühne, sie sind auch Begegnungsorte, also Plätze, an denen sich Hiesige und Zugezogene begegnen und austauschen können. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Flucht und Migration können sie auch dazu beitragen, Vorbehalte und Ängste sowohl bei Einheimischen als auch bei Zugezogenen abzubauen. Als besondere Begegnungsorte fungieren in der „SEITENstraße“ in 2016 der Nightshop „Stadt Markt“ und der Friseursalon Bilind in der Bergstraße sowie das Restaurant Riad de Marrakesh in der Neustraße, wo unter dem Motto „Zwischen zwei Kulturen“ die Geschäftsinhaber aus Syrien, der Türkei und Marokko ihre persönliche Geschichte erzählen.

Am 05. Juni 2016 fand von 14 bis 20 Uhr im Park Klinkeshöfchen in Eupen ein großes Begegnungsfest statt, zu dem alle Ostbelgier herzlich eingeladen waren! Verschiedene Ateliers wurden angeboten, an denen Groß und Klein, Alt und Jung sich beteiligten und Neues entdeckten. Ob Zumba, Tango, Speed-Dating, Seiltanzen, Geschichten lauschen oder Cricket spielen – für jeden war etwas dabei.

Auf einer kleinen Bühne wurde zudem ein buntes Musikprogramm präsentiert, mit Klängen aus aller Welt. Leckere Speisen aus aller Welt luden an verschiedenen Ständen zum Probieren, Genießen und Verweilen ein.

Alle Aktivitäten, sowie die Essens- und Getränkestände wurden von Begegnungsorten angeboten, die sich der Kampagne „Ostbelgien – Offen für Begegnung“ angeschlossen haben.

Presseartikel: http://www.grenzecho.net/region/eupener-land/eupen/begegnungsfest-mit-samosa-und-speeddating

Links zu Fotos:

Am 29. März fand der erst Elternabend statt, zudem alle Eltern von Schulkindern eingeladen waren, um über Fragen zum Thema Schule zu diskutieren, Wünsche zu äussern und Erklärungen zu erhalten.

Auf dem Flyer zur Ankündigung stand zu lesen: Ihre Meinung interessiert uns! Was läuft gut? Was denken sie über das Schulsystem? Was würden Sie sich wünschen?

Der Abend fand statt von 19-21 Uhr im Animationszentrum Ephata. Weitere Termine folgen.

http://www.grenzecho.net/epaper/grenzecho/2017/03/20/6

Am 07. März fand im Viertelhaus Cardijn ein Informationsabend zum Thema „Der Islam und die Muslime“ statt. Der Referent Markus Reissen, Islamwissenschaftler und Völkerkundler aus Aachen,  sprach unter anderem über den geschichtlichen Hintergrund, erklärte einige Begriffe und auch die 5 Säulen des Islam. Im Anschluss gab es die Möglichkeit, auf ganz praktische Fragen eine Antwort zu bekommen: Warum essen manche Muslime kein Schweinefleisch oder trinken keinen Alkohol? Welche Richtungen gibt es im Islam? Sind alle Muslime auch wirklich praktizierende Muslime?
Organisiert wurde dieser Abend im Rahmen eines Projekts der König-Baudouin-Stiftung von Info-Integration des Belgischen Roten Kreuzes.

Kampagne Begegnungsorte – Für ein offenes Ostbelgien

kampagne-begegnungsorteVor dem Hintergrund der Diskussion um Flucht und Migration soll die Kampagne zu einem besseren gegenseitigem Verständnis beitragen und ein friedvolles Zusammenleben im gegenseitigen Respekt schaffen.

Jeder von uns kann dazu seinen Beitrag leisten!

Unsere Kampagne hat es sich deswegen zum Ziel gesetzt Einheimische und Zugezogene in Kontakt zu bringen. Begegnung und Begegnungsorte stehen daher im Vordergrund.
Wir wollen Vorbehalte und Ängste auf beiden Seiten abbauen und zu Neugier, Offenheit und Engagement aufrufen.

http://begegnungsorte.be

Träger der Kampagne sind der Rat für Entwicklung, Solidarität und Integration(RESI), Miteinander Teilen, der Wirtschafts- und Sozialrat (WSR), die Jugendinformationszentren, die Frauenliga und der Jugendstrategie Plan. Finanziell wurde sie unterstützt von der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Die inhaltliche und organisatorische Verantwortung trägt das Info-Integration des belgischen Roten Kreuzes.

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